www.auge.hexal.deDas Auge - So ist es aufgebaut
Auge, Augeninnendruck, Kammerwasser
Fahren Sie mit der Maus über das Auge und lernen Sie alle Bestandteile unseres Auges, wie zum Beispiel die Linse, die Hornhaut und die Netzhaut, kennen!
Das Auge kann in zwei Abschnitte untergliedert werden: den hinteren
und den vorderen Augenabschnitt. Beide Abschnitte sind durch Linse und Regenbogenhaut räumlich voneinander getrennt.
Das Auge ist aus mehreren Schichten aufgebaut: der Lederhaut, der Aderhaut und der Netzhaut. Jede dieser Schichten erfüllt bestimmte Funktionen,
wobei für den eigentlichen Sehprozess die in der Netzhaut liegenden
lichtempfindlichen Sinneszellen verantwortlich sind. Das auf das
Auge fallende Licht wird von der Linse gebündelt und auf der Netzhaut
abgebildet. Die Sinneszellen in der Netzhaut nehmen diesen Reiz wahr,
verarbeiten ihn und leiten ihn über den Sehnerv an
das Gehirn weiter.
Das Auge muss eine gewisse Formstabilität aufweisen, um seine Funktion zu erfüllen.
Diese Formstabilität wird durch einen bestimmten Druck im Inneren des Auges gewährleistet. Dieser
Druck wird als Augeninnendruck bezeichnet und beträgt im Normalfall 12 bis 21 Millimeter Quecksilbersäule (mmHg).
Zustande kommt der Augeninnendruck durch fortlaufende Bildung des so genannten Kammerwassers im hinteren Augenabschnitt. Das Kammerwasser fließt anschließend in die vordere Augenkammer (das ist der Hohlraum zwischen Hornhaut, Linse und Regenbogenhaut).
Da das Kammerwasser kontinuierlich gebildet wird, ist es sehr wichtig,
dass es auch in gleichem Maße wieder abfließen kann. Der
Abfluss erfolgt über ein feines Kanalsystem, dem Schlemm’schen Kanal, welchem eine siebähnliche Struktur, das Trabekel-Maschenwerk, vorgeschaltet ist.





