www.auge.hexal.deGlaukom-Therapie mit Laser oder Operation
Einen künstlichen Abfluss im Auge schaffen
Es gibt Patienten, bei denen im Laufe der Jahre die Wirkung der Tropfen
nachlässt sowie Patienten, die sich nicht mit Tropfen einstellen
lassen oder bei denen der Schaden des Sehnervs bereits sehr weit fortgeschritten
ist.
Für diese Patienten besteht die Möglichkeit einer Lasertherapie
oder Operation, bei der künstliche Abflusswege im Auge geschaffen
werden, um den Augeninnendruck zu regulieren und den Schaden nach Möglichkeit
zu begrenzen.
Meistens findet eine Glaukomoperation erst dann Anwendung,
wenn andere therapeutische Möglichkeiten aus verschiedenen Gründen
nicht mehr ausreichen. Es muss jedoch ausdrücklich betont werden,
dass eine Operation des Glaukoms nicht zu einer Verbesserung der Sehschärfe
führt.
Lasertherapie

Mit einem Argon-Laser werden ca. 50 – 100 Laserherde in
das Trabekelwerk gesetzt.
Der Eingriff wird als Lasertrabekuloplastik (LTP) bezeichnet und ist unter lokaler Betäubung in der Regel schmerzfrei.
Die Lasernarben weiten das verhärtete
Trabekel-Maschenwerk und verbessern so den Kammerwasserabfluss.
Der Augeninnendruck sinkt. Allerdings häufig nicht dauerhaft, so dass
man auf eine medikamentöse Therapie langfristig nicht verzichten
kann.
Operation

Bei einer Operation wird unter örtlicher Betäubung in der Nähe des Trabekel-Maschenwerks ein kleines Stück der Lederhaut entfernt und die darüber liegende Bindehaut wieder verschlossen. Der Fachbegriff für das Verfahren heißt
Trabekulektomie.
Das Kammerwasser kann über die neue Öffnung aus der vorderen Augenkammer nach außen absickern und wird dort
entsorgt. Im Idealfall ist durch den Eingriff eine permanente Augendruck-Senkung
ohne weitere Medikamenteinnahme möglich.





