Glaukom-Therapie mit Augentropfen

Augentropfen richtig anwenden

In der Regel wird ein Glaukom mit Augentropfen behandelt. Es gibt für die Augeninnendrucksenkung unterschiedliche Wirkstoffe. Sie verbessern das gestörte Verhältnis zwischen Kammerwasserzufluss und -abfluss durch eine Verminderung der Kammerwasserbildung und/oder durch eine Verbesserung des Abflusses.

Wenn der Augenarzt ein Glaukom diagnostiziert hat, wird er meistens die Therapie mit einer so genannten Monotherapie beginnen, d.h. es kommt lediglich eine Art von Augentropfen mit einem einzigen Wirkstoff zur Anwendung. Diese müssen ein bis zweimal täglich eingetropft werden. In die Therapieerwägungen des Augenarztes spielen auch Aspekte wie zum Beispiel Grunderkrankungen und Alter des Patienten, Höhe des Augeninnendrucks sowie Vorschädigung des Auges mit ein.

Erst wenn festgestellt wird, dass durch ein einziges Medikament der Augeninnendruck nicht zufriedenstellend gesenkt werden kann, wird ein weiteres Präparat und/oder ein Kombinationspräparat Anwendung finden.

Durch die richtige Anwendung von Augentropfen kann ein optimales Behandlungsergebnis erreicht werden.
Häufig gestellte Fragen zur Anwendung von Augentropfen finden Sie hier im Überblick.

Einige Tipps, wie Sie mit Augentropfen umgehen sollten:

Die richtige Anwendung von AugentropfenZur richtigen Anwendung von Augentropfen legen Sie den Kopf nach hinten in den Nacken. Ziehen Sie mit der linken Hand das Unterlid leicht nach unten bis eine "Unterlidtasche" entsteht.

Neigen Sie die Flasche und halten Sie sie etwas oberhalb des Unterlidrandes. Nun drücken Sie leicht auf die Flasche, bis ein Tropfen in die Unterlidtasche gelangt.

Wichtig ist, dass Sie mit der Spitze der Tropfflasche nicht das Auge oder Augenlid berühren, um den Inhalt nicht mit Keimen zu verunreinigen.

Die richtige Anwendung von AugentropfenDie richtige Anwendung von Augentropfen


Danach schließen Sie sanft das Auge und drücken ca. 1 Minute lang auf den inneren Augenwinkel neben der Nase. Dadurch vermeiden Sie, dass der Wirkstoff unnötig in den Blutkreislauf gelangt und eventuell zu unerwünschten Nebenwirkungen führt.