www.auge.hexal.deGlaukom-Therapie mit Augentropfen
Augentropfen richtig anwenden
In der Regel wird ein Glaukom mit Augentropfen behandelt. Es gibt
für die Augeninnendrucksenkung unterschiedliche Wirkstoffe. Sie
verbessern das gestörte Verhältnis zwischen Kammerwasserzufluss
und -abfluss durch eine Verminderung der Kammerwasserbildung und/oder
durch eine Verbesserung des Abflusses.
Wenn der Augenarzt ein Glaukom diagnostiziert hat, wird er meistens die Therapie mit einer
so genannten Monotherapie beginnen, d.h. es kommt lediglich eine Art
von Augentropfen mit einem einzigen Wirkstoff zur Anwendung. Diese
müssen ein bis zweimal täglich eingetropft werden. In die
Therapieerwägungen des Augenarztes spielen auch Aspekte wie zum
Beispiel Grunderkrankungen und Alter des Patienten, Höhe des Augeninnendrucks
sowie Vorschädigung
des Auges mit ein.
Erst wenn festgestellt wird, dass durch ein einziges
Medikament der Augeninnendruck nicht zufriedenstellend gesenkt werden
kann, wird ein weiteres Präparat und/oder ein Kombinationspräparat
Anwendung finden.
Durch die richtige Anwendung von Augentropfen kann ein optimales
Behandlungsergebnis erreicht werden.
Häufig gestellte Fragen zur Anwendung
von Augentropfen finden Sie hier im Überblick.
Einige Tipps, wie Sie mit Augentropfen umgehen
sollten:
Zur richtigen Anwendung von Augentropfen legen Sie den Kopf nach hinten in den Nacken. Ziehen Sie mit der linken Hand das Unterlid leicht nach unten bis eine "Unterlidtasche" entsteht.
Neigen Sie die Flasche und halten Sie sie etwas oberhalb des Unterlidrandes. Nun drücken Sie leicht auf die Flasche, bis ein Tropfen in die Unterlidtasche gelangt.
Wichtig ist, dass Sie mit der Spitze der Tropfflasche nicht
das Auge oder Augenlid berühren, um den Inhalt nicht mit Keimen zu verunreinigen.


Danach schließen Sie sanft das Auge und drücken ca. 1 Minute lang auf den inneren Augenwinkel neben der Nase. Dadurch vermeiden Sie, dass der Wirkstoff unnötig in den Blutkreislauf gelangt und eventuell zu unerwünschten Nebenwirkungen führt.





